Die Suche nach dem richtigen Reifen ist nur dann erfolgreich, wenn Sie die Bedeutung der Zahlen und Kennzeichnungen auf dem Reifen kennen. Nachfolgend finden Sie Hinweise und Erklärungen zu den jeweiligen Reifenmarkierungen. Alle Angaben – von der Reifenbreite bis zum Geschwindigkeitsindex – sind auf der Reifenflanke vermerkt.
Größe, Tragfähigkeit und Geschwindigkeit
Beispiel: 180/55 ZR 17 M/C (73W)
Die erste Zahl, 180, gibt die Reifenbreite in Millimetern an (früher waren auch Zollangaben üblich). Die Zahl nach dem Schrägstrich, 55, beschreibt das Verhältnis der Reifenhöhe zur Reifenbreite in Prozent.
Bei Reifen mit radialer Karkasse und vorgeschriebenem Gürtel (Radialreifen) steht ein „R“. Ist der Reifen für Geschwindigkeiten über 240 km/h zugelassen, folgt zusätzlich ein „Z“.
Bei Reifen mit diagonaler Karkasse ohne Gürtel (Diagonalreifen) wird an dieser Stelle ein Bindestrich („-“) verwendet.
Reifen mit diagonaler Karkasse und Gürtel (Diagonalgürtelreifen) sind an dieser Position mit dem Buchstaben „B“ gekennzeichnet.
Die nächste Zahl, hier 17, steht für den Felgendurchmesser in Zoll.
„M/C“ kennzeichnet einen Motorradreifen.
Die folgende Zahl ist der Tragfähigkeitsindex. Je höher dieser Wert, desto größer ist die zulässige Belastung des Reifens. Der Wert 73 entspricht einer maximal zulässigen Last von 365 kg.
D.O.T.-Nummer – Motorradreifen
Die DOT-Nummer (Department of Transportation) gibt das Herstellungsdatum jedes Reifens an. Bei Reifen, die nach 1999 produziert wurden, besteht die DOT-Kennzeichnung aus vier Ziffern. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Produktionswoche, die letzten beiden für das Herstellungsjahr. Beispiel: „DOT 4114“ bedeutet die 41. Kalenderwoche des Jahres 2014.
Auch die Kennzeichnung „DOT 1514“ folgt diesem Schema und steht für die 15. Kalenderwoche des Jahres 2014.
Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsindex von Motorradreifen
Tragfähigkeitsindex

Geschwindigkeitsindex



